Unsere Brauerei

Unsere Biere brauen wir in  zwei grossen Töpfen. Gerührt wird bei uns noch von Hand und auch sonst steckt in jeder einzelnen Flasche viel Arbeit und Liebe zum Produkt. 

Rampenverkauf 

Wenn wir am Brauen sind, könnt ihr vor Ort unsere Biere kaufen. Wann gebraut wird, erfahrt ihr auf unserer Instagram Seite. 

Geniessen könnt ihr unsere Biere auch in der alten Latärne, auf dem Bad-Ramsach, in der Pizzastube Faniuolo und natürlich im UG 29. 

Unsere Sorten

Isental - Pale Ale
Das goldfarbene Pale Ale ist wenig bitter, schwach hopfig und leicht süss. Es vermag deshalb auch Nichtbiertrinkern gefallen, da Hopfen- und Malzgeschmack sehr ausgewogen daherkommen. 


Cheibacher - Blond
Ein schlichtes hell-goldgelbes obergäriges "blondes" Bier mit Schweizer Zutaten. Es besticht durch seine leichte Süsse und vollmundige Aromatik.


Himmelsgrund - Kloster
Ein süffiges, bernsteinfarbenes Bier, wie es früher in den Klöstern gebraut wurde. Es ist eher malzbetont. Durch seine Süffigkeit ist es ein Bier für jeden Anlass. 


Hänsel & Gforli - Red Ale
Eine Eigenkreation. Das Bier erinnert an ein Amber, kommt jedoch etwas bitterer und mit einer stärkeren Hopfennote daher. Es ist kupferfarben, hat eine malzige Süsse und eine feine Karamellnote. 

Zmatten - Amarillo
Ein leichtes Bier mit wenig Bitterstoffen. Unser Zmatten wird mit dem bekannten amerikanischen Hopfen Amarillo gebraut. Die blumigen Aromen und die Zitrus- und Orangenaromen sorgen für eine ausgewogene Vollmundigkeit. 

Munimatt - Brown
Das Munimatt Brown haben wir bisher erst zweimal gebraut. Da das dunkelbraune englische Bier nicht viele Liebhaber hat, werden wir es in Zukunft nur noch kleinere Mengen produzieren.

Tüüflete - IPA
Mit seinen fünf Hopfensorten ist das "Tüüflete" Indian Pale Ale ein geschmacksintensives Bier. Aprikose und Bitterorange in der Nase, würzige Noten, aber auch Noten von Karamell und Zitrus im Gaumen lassen das Herz eines Sensorikers höherschlagen. Ein etwas stärkeres und bittereres Bier für Liebhaber.


Bier-Piktogramme Rauchloch

Bei der neuen Etikettenlinie hat jedes Bier nebst seinem Flurnamen und der Bezeichnung des Biers auch noch ein kleines Piktogramm auf der Rückseite. Hier Erklärungen dazu.


Isental
Pale Ale

Ein stattlicher König in Anlehnung ans britische Königshaus,  auch Ausdruck von Macht und Würde


Cheibacher
Blond

Eine lebendige Kuh als Symbol der Fürsorge und Lebenserhaltung


Himmelsgrund
Klosterbier


Eine hübsche Klosterkirche als Dank an die Mönche und ihre Brautradition


Hänsel & Gforli
Red Ale


Angelehnt ans Grimms bekanntes Märchen für Verstand und Logik


Zmatten
Golden Ale


Traditionelles Maorisymbol  für das ewige Band der Freundschaft


Tüüflete
IPA


Ein "Dreizack" symbolisiert die drei mit den Göttern verbundenen Urkräfte: Schöpfung, Zerstörung und Bewahrung.


Munimatt
Brown


Ein "Muni" (Stier) mit seinen mächtigen Hörnern als Zeichen der Kraft und der Fruchtbarkeit.


Rauchloch

Wieso eigentlich Rauchloch?

Weil im Wort Rauchloch das Wort Rauch enthalten ist, haben einige Bierliebhaber Rauchbiere erwartet. Das stimmt so nicht.


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"Kein Hus hat kein Kamin in diesem Dorf"


Ein passender Name für die in der ehemaligen Milchabgabestelle beheimatete Häfelfinger Dorfbrauerei.
Gegen Ende der 17. Jahrhunderts standen in fast allen Baselbieter Dörfern bereits stattliche Dreisässenhäuser mit Kaminen und Ziegeldächern. Aber nicht in Häfelfingen. Hier, in unserem etwas abseits gelegenen Dorf, hatte sich die alte Bauweise des Ständerbaus mit ihren Strohdächern und Rauchküchen länger als anderswo erhalten und zu dem scherzhaft gemeinten Übernamen "Rauchlöcherdorf" geführt.

 

Quellen:
Schule und Alltag im Rauchlöcherdorf Häfelfingen, Roland Gysin, Schaub Medien AG, Sissach

Aus einem Plan des Geometers G.F. Meyer, 1680




Biernamen sind Flurnamen

Isental, Zmatte, Hänsel, Gforli, Munimatt. 
Klingen doch einfach gut!

«Die Häfelfinger Flurnamen klingen gut und erzählen eine Geschichte.»

 

Isental [Ysedaal, Jsenthall]

«Das Tal, in dem Eisen gefunden wurde». Den Häfelfingern ist nicht bekannt, ob beim Hof jemals Eisen gefunden wurde. In Flurnamen deutet der Name Ise(n) oft auf ehemalige Eisengewinnung oder -verarbeitung hin. Es kann aber auch sein, dass er von Is (Eis) oder dem Namen Iso herstammt. 

 

Cheibacher [Chäibacher]

Dieser Flurname, bestehend aus den Wörtern «Cheib» und «Acher», stammt daher, dass an diesem Ort früher «Cheibe» vergraben wurden. Im mittelalterlichen Deutsch bedeutete «Cheib» oder «Chog» nämlich Leichnam, Aas, Kadaver bzw. ansteckende Tierseuche.

«E Cheib ha» passt gut zu Bier. Es kommt vor, dass man nach ein paar Bierchen einen sitzen hat.

 

Himmelsgrund [inn himels grundt]

Passend zu unserem Klosterbier gibt es im Häfelfinger Bann ein Stück Land mit dem Namen Himmelsgrund. Flurnamen mit der Bezeichnung Himmel sind Orte, die als schön oder angenehm empfunden werden. Entsprechend gelegen findet man den Hof Himmelsgrund mit Umland östlich des Dorfes Häfelfingen. Auf dem Weg von Häfelfingen zum Quellhotel Ramsach begegnet man dort «wunderfizigen» Lamas und Alpakas.  

 

Hänsel & Gforli [Johannes, Gfoorli]

Zwei Flurnamen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Aber der Hänsel in Gebrüder Grimms Märchen macht ohne seine Schwester ja auch keinen Sinn. 

Der Hänsel ist ein einzelner Acker, genau genommen «der dem Hans gehörende Acker», oberhalb des Hofes des «Chremer Schaggi».

Gforli kommt von Föhre. «Das kleine Föhrengehölz». Das Land liegt hinter dem «Räberank» Richtung Cheibacher, Föhren sucht man dort heute allerdings vergebens.

 

Zmatten [Zmatte]

Das grosse Wiesen- und Ackergebiet Zmatten ‘Das Gebiet bei den Wiesen’, liegt oberhalb des Dorfes auf dem Plateau vor dem Hof Schnidermatt. Das Wort zu Matten verschmolz einst zu Zmatten. Matt kommt vom Verb mähen und bedeutet, dass es sich um eine Wiese handelt, die gemäht wird. 


Tüüflete [Teufleten, Döiflede]

Der Flurname kommt nicht etwa von Teufel, wie man erahnen könnte, sondern von tief «teuf», zusammen mit dem Wortteil «Tal». Das tief eingeschnittene Tal. Finden tut man dieses steile, bewaldete Tälchen zwischen dem Dorf und Bad Ramsach.

 

Munimatt [Muunimatt]

In vielen ländlichen Gemeinden gab es das Konzept des "Dorfbullen", bei dem ein einziger Stier von allen Dorfbewohnern gemeinsam gehalten wurde. Dem Besitzer stand die Munimatte zur Verfügung. Der Flurname besteht heute noch, die Matte allerdings ist heute wieder bewaldet. 



Quellen:
Häfelfingen - Namenbuch der Gemeinden des Kantons Basellandschaft, bgv.bl
https://www.idiotikon.ch/wortgeschichten/cheib-und-chog